Panic the Pig in Oberösterreich

Hallo! Wie versprochen erzähle ich, Croucholina, etz hin und wieder aus dem Privatleben der Puppets. Ihr alle kennt Panic! the Pic. Wenn man den so auf der Bühne sieht möchte man meinen: Eine janz schön harte Socke.

Aber weit gefehlt. Privat ist Panic! mehr so der ruhige und in sich gekehrte Tüp, der lieber in der frischem Alpenluft ausspannt als sich mit den Groopies in vorher fein zerlegten Hotelzimmern zu vergnügen. Panic! ist ein privat ein stilles Schwein, dass auch gerne Gedichte von Rainer Maria Rilke liest und die Kunst der Impressionisten liebt, er hört gerne die Lieder von Schubert und liebt die Natur!
Diesen Sommer fuhren die Puppets nach Italien, an den Strand von Rimini. Während die dort das Strandleben genossen fuhr Panic allein zur inneren Einkehr in die Alpen.
Was hat er dort erlebt? Eben. Nichts. Hier einige Auszüge aus seinem Reisetagebuch, die Euch nicht vorenthalten bleiben sollten:
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16.August 2009 Ankunft im Hotel.
Nach einer relativ langen Anreise mit dem vollklimatisierten Reisebus kamen wir (meine Reisegruppe) mit wenig Verspätung in Reichraming an.
Reichraming liegt im Nationalpark Kalkalpen und ist für seine frische Alpenluft auch unter Senioren weltberühmt. Es gibt sehr viele Bäume. Frische Luft ist gut, denn bei den Konzerten ist häufig keine sehr gute Luft. Es stinkt. Nach Rauch und nach dem Schwitzeschweiss ausgelassen tanzender Fans. Nun ja. In Reichraimung riecht es nicht aufdringlich oder unangenehm nach Bäumen, die sind ja auch angewachsen; die bewegen sich nicht viel und schwitzen daher auch nicht.
Nachdem ich meine Sachen ins Hotelzimmer gepackt und  in den Schrank verstaut hatte bin ich mal aus dem Haus gegangen. Aber ich gehe nicht zu weit aus dem Haus, weil man immer berechnen muss, dass sich jeder Schritt, den man aus dem Haus macht insofern rächt, dass man ihn auch wieder zurückgehen muss und dann hat man ruckzuck eh man sich versieht die doppelte Strecke zurückgelegt.
Deswegen gehe ich oft auch  BEWUSST nur halb so weit, wie ich ursprünglich wollte, dann bin ich nämlich inklusive Rückweg rein rechnerisch die exakte Schrittzahl gegangen, die ich hätte zurücklegen müssen wenn ich ganz bis zum Ziel gegangen wäre. Morgen gehe ich auf den halben Berg.
Heute gehe ich nirgendwo mehr hin. Ich habe Vollpension und zum Abendessen gibt es Hühnerfrikasse mit Kartoffeln und Schwenkmöhrchen. Vielleicht nehm ich aber auch die Chinesische Reispfanne.
Im Restaurant des Hotels gibt es internationale Küche, aber auch vorweigend griechische Spezialitäten, so dass es einem kulinarisch gesehen an nichts fehlt. Am Freitag ist “Griechischer Abend” in der Lobby mit einem Vicky-Leandros-Double und Weinverköstigung der Firma ALEXANDROS Import-Export GmbH. Da geh ich hin.
Ich habe gerade darüber nachgedacht, dass ich 4 Klauen habe. Und 2 Nasenlöcher. Warum eigentlich 2 Nasenlöcher und nicht eins? Wenn man also 2 Nasenlöcher besitzt kann man quotare estum demonstrandum sagen, muss nicht die Primärfunktion das Ausschnauben sein! Vielmehr erscheint es mir konsequent, dass das Popeln in erster Linie Zweck der Nase ist,  was man daran erkennt, dass die Nasenlöcher  so gebaut sind, dass jeweils eine Klauenhälfte immer genau in eine Nasenöffnung passt.
Ich sag mal so: Diese Frage mit einem simplen Verweis auf transzendente Enitäten und numinöse Kräfte abzutun wäre höchst unwissenschaftlich. Die Lösung des Problems muss ganz natürlich zu erklären sein.
 Womöglich hat es, und archäologische Funde untermauern meine Vermutung, vor dem Auftreten des Hausschweiniens Sapiens eine grossangelegte genetische Manipulation der vorschweinlichen Gattungen durch außerirdisches Hippie-Kulturen gegeben.
Aber diese (zur Zeit noch) Hypothese bedarf sicherlich noch weiterer empirischer Untermauerung, könnte jedoch einen wesentlichen Erkenntniszuwachs in der Frage der offensichtlichen jeglichem Naturgesetz widersprechenden Diskrepanz zwischen Anzahl der Nasenlöcher und Anzahl der Finger beim Menschen bieten… So kommen wir nicht weiter.
Mehr morgen, liebes Tagebuch. Ich muss jetzt schlafen, die Frischluft regt zwar die Gehirntätigkeit an macht aber auch ganz schön müde.
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17. August 2009
Jedenfalls komme ich gerade vom Frühstücksbuffet. Das Frühstücksbuffet wird morgens von 7 Uhr bis 10 Uhr im Fischerstübl des Hotels serviert. Alles ist sehr hygienisch in Zellofan verpackt, so dass man sich nicht zu sehr ekeln muss, wenn die Mitreisenden aufs Buffet husten.
 
Das Hotelpersonal ist sehr  freundlich und hilfsbereit und ich sage mal, wenn man Englisch sprechen kann, kann man sich ja fast auf der ganzen Welt recht gut verständigen. 
Mit den Englischkenntnissen der Oberösterreicher ist es zwar nicht so weit her wie immer behauptet wird, aber mit Händen und Füßen ging es irgendwie und so kam ich dann auch schließlich zu meinem Kännchen Kaffee. Nunja.
Nach dem Frühstück bin ich zurück in mein Zimmer und habe mir “Die Hochzeit meines besten Freundes” mit Julia Roberts angesehen. Da spielt Cameron Diaz eine  schrecklich affektierte Tussi, die zur Widersacherin der Roberts wird, als sie deren besten Freund heiraten will und dann habe ich ein wenig geschlafen. Ich weiß auch nicht, aber ich kann nicht nachvollziehen, wieso der beste Freund sich am Schluß entscheidet bei der Doofen zu bleiben. Jedenfalls habe ich nicht gesehen, dass die in dem Film sowas wie nen Ehevertrag aufgesetzt haben. Unvernünftig sag ich mal. Ich denke, eine Film wird erst immer dann richtig interessant, wenn er eigentlich aus ist. Zum Beispiel “Der Förster vom Silberwald”… erst mal alles Friedefreudeeierkuchen, aber dem Zuschauer wird ja nicht gezeigt, wie die sich zum Beispiel bald schon zoffen, wenn es zum Beispiel im die Inneneinrichtung geht.
Tja, und dann war auch schon wieder Zeit für Mittagessen. Heute gab es Mexiko-Feuertopf mit Bohnen. Den Salat dazu habe ich nicht gegessen, man ist ja schließlich Schwein und kein Hase.
Wie auch immer. Ich gehe jetzt in den Wellness-und Spa-Bereich und mache eine Runde Aquafit Wassergymnastik, denn eine Gruppen-Probestunde ist im Pauschalpreis mit inbegriffen. Nach einer halben Stunde fühlt man sich eineseits ausgepowert, aber andererseits auch total entspannt irgendwie.
Ebenso übrigens bekamen wir vom Veranstalter jeweils eine 125gr-Packung Bergkäse und ein Seidl mit Bergmotiven. Das haben wir schon bei Reiseantritt im Bus bekommen, beim gemeinsamen Ein-Singen um uns so richtig in Urlaubsstimmung zu bringen… Zum Glück hatte ich Oropax dabei und konnte schlafen, während die anderen “Steirer Buam san very good” schmetterten.
Am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen. Da seh ich zu lieber mal zu nach dem Wassersport in meinem Zimmer zu bleiben, sonst bekomme ich noch einen Sonnenbrand. Mal sehen, was im Nachmittagsprogramm im Fernsehn kommt.
Bis dann!
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Vielleicht schreibt er ja mal wieder was… ich werd’s hier posten. In Liebe: Eure Croucholina

This entry was posted on Wednesday, November 4th, 2009 at 8:36 PM and is filed under PANIC THE PIG. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

One Response to “Panic the Pig in Oberösterreich”

  1. Croucholina Says:

    <3 thanks to m. haufschild

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